| Die Fortpflanzung
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Die Begattungszeit der Weinbergschnecken liegt
zwischen Mai und Juli, mit Ausnahmen bis August. Der Paarungsvorgang vom
einleitenden Liebesspiel bis zur Paarung dauert mehrere Stunden.
Die Schnecke kriecht mit erhobenem Vorderkörper umher. Treffen zwei begattungsbereite Schnecken aufeinander, betasten sie sich mit den Fühlern und Vorderkörpern und beginnen mit dem Liebesspiel. Dabei stellen sie sich senkrecht - Kriechsohle an Kriechsohle ständig hin und her und betasten sich intensiv mit dem Mund. Danach wird ein so genannter 1 cm langer Liebespfeil ausgestoßen, das heißt, der aktive Partner stößt der anderen Schnecke einen Kalkspieß in die Fußsohle, der wiederum den Partner anregen soll. Nach einer Ruhepause erfolgt ein erneutes Liebesspiel, dass sich noch öfters wiederholt, bis eine Begattung erfolgreich war. Die eigentliche Begattung dauert etwa 4 bis 7 Minuten. Danach trennen sich die beiden Schnecken wieder. Die Eiablage (40 - 60 Stück) findet 5 Wochen nach der Paarung statt. Dazu graben die Tiere eine Erdhöhle. Die Erde darf nicht zu hart, nicht zu trocken, nicht zu feucht, aber sie muss gut formbar sein. Diese Erdhöhle hat einen Durchmesser von ca. 5 cm und ist 4 bis 6 cm tief. Die Zeit von der Eiablage bis zum Schlüpfen der Jungschnecken dauert etwa 25 Tage. Die Jungschnecken besitzen bereits ein Schneckenhaus mit 2 Windungen und diese ist 3,5 mm hoch.
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